Lernzirkus Schule
inner game Aktionstage für Schüler, Lehrer und Eltern


Was haben Schule und Zirkus gemeinsam?
Es sind viele Kinder da.
Sie sitzen in Reihen.
Sie sind still, wenn es losgeht.

Was ist etwas anders im Zirkus?
Die Kinder kommen gespannt und erwartungsvoll.
Sie staunen über das was alles möglich ist.
Sie lachen, klatschen und freuen sich und finden es schade, wennes rum ist.

Was ist das Besondere am Lernzirkus?
Die „Zuschauer” sind die Akteure.
In kürzester Zeit wird mit viel Spaß erstaunlich viel gelernt.
Man ist von sich selbst begeistert statt von anderen.

Ziel dieser Aktionstage ist es, am Beispiel der Metapher des Jonglierens zu zeigen, was für leichtes und spielerisches Lernen wichtig ist. Alle lernen dabei das Jonglieren in kürzester Zeit!

Morgens die Schüler mit dem Motto: Was macht Lernen besonders leicht und wie gehe ich spielerisch mit Lernhemmnissen um?

Mittags die Lehrer mit der Fragestellung: Wie mache ich mir das Leben und Lehren leichter? Wie jonglieren ich mit den unterschiedlichen Anforderungen? Wie bewege ich meine Schüler, sich selbst zu bewegen?

Am Abend die Eltern mit dem Ziel mehr Vertrauen in die natürlichen Lern-und Wachstumsprozesse ihrer Kinder zu entwickeln und sie besser fördern zu können.

Inner Game ist eine spielerische Methode, die körperliche Bewegung und geistige Lernprozessekombiniert und seit langem erfolgreich in Wirtschaft und Sport eingesetzt wird.


Lernzirkus Beispiel
Schule an der Waldlehne Essen
8. März 2005


Teil 1 – der Morgen: 150 Schüler lernen in drei Gruppen am Beispiel des Jonglierens, worauf es ankommt, dass man besonders leicht lernt. Motto: Lernen macht Spaß



Einige Originalstimmen dazu:

  • Das Anfangen mit den Tüchern fand ich gut, weil es zunächst leichter ist, am Schluss konnte ich schon fast mit drei Bällen jonglieren
  • Was ich gut fand war, dass wir von leicht auf schwierig angefangen haben.
  • Ich fand gut, dass dabei Musik lief.
  • Nachher konnten es fast alle mit 3 Bällen.
  • Wir alle hoffen, dass Christian noch vielen Kindern das Jonglieren beibringt.

Teil 2 – der Mittag: Alle Lehrer lernen am Beispiel des Jonglierens, worauf es ankommt, dass man besonders leicht lehrt. Motto: Fehler zeigen nur, was „fehlt”!


Einige Originalstimmen dazu:

  • Durch das Jonglieren habe ich noch mal das Lernen betrachtet, kann mich in die Lernsituationin der Schule hineinversetzten, wie Schüler sich fühlen, wenn etwas nicht so klappt, wie sie und oft auch ihre Eltern und Lehrer von sich/ihnen erwarten.
  • Das Spielen mit den Bällen, hat mich an meine Kindheit erinnert, hat mich motiviert den Unterricht mehr spielerisch zu machen.
  • Ich habe erkannt, dass man Fehler nicht absichtlich macht; ich beim Jonglieren nicht und die Kinder in ihren Arbeiten, Hausaufgaben etc. nicht.
  • Ich habe erkannt, dass Jonglieren viel mit Lernen zu tun hat.. Mir ist der Transfer klar geworden.
  • Durch das Jonglieren habe ich ein anderes Empfinden für Kinder bekommen. Ich kann mich besser in sie hinein versetzten durch meine eigenen Erfahrungen, die ich beim Jonglieren machte.
  • Ich habe Mut bekommen, Fehler zu machen.
  • Es macht nichts Fehler zu machen, man muss nicht alles können, jeder Mensch hat andere Qualitäten.

Teil 3 – der Abend: Die Eltern lernen am Beispiel des Jonglierens, worauf es ankommt, dass man Vertrauen in die Lernfähigkeit der Kinder entwickelt. Motto: Erfolg lässt sich nicht vermeiden!



Einige Originalstimmen dazu:

  • Ich habe erkannt, dass positive Verstärkung sehr wichtig ist für den Erfolg, auch, dass eine langsamere Entwicklung zum Ziel führt.
  • Es war Lernen ohne Druck.
  • Es ist wichtig, Fehler selbst zu erkennen.
  • Vielen Dank, es war sehr schön und interessant.
  • Lernen macht ja Spaß!


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