Vom Sollen zum Wollen – Inhalt statt „Außenhalt“

In meiner Vorgehensweise spielen Eigenaktivität und Bewegung (innere wie äußere) eine wesentliche Rolle. Es gibt nur Teilgeber, keine Teilnehmer und es gelten folgende Prinzipien:


inner game

Der Coachingansatz inner game basiert auf der Tatsache, dass sich unser „inneres Spiel”, das was in uns vorgeht, erheblich auf unser „äußeres Spiel”, unsere Handlungen, auswirkt und diese beeinflusst – und zwar im Positiven genauso wie im Negativen.

Timothy Gallwey entwickelte „Inner Game“ aus seinen Beobachtungen als Leistungssportler im Tennis. Er fand heraus, dass innerlich sehr viel abläuft (inneres Spiel), während man das äußere Spiel spielt. Sehr häufig wirkt es sich negativ aus und er fand eine Vielzahl von Übungen, um dieses innere Spiel entweder ruhig zu stellen oder es in positiver Weise zu nutzen. Sein Ziel war besser Tennis zu spielen. Die Methode wurde von ihm übertragen auf Ski, Golf, Musizieren und viele andere Tätigkeiten.

Ich griff diesen Ansatz auf und entwickelte ihn dahingehend, dass nicht mehr das Erlernen einer Sportart oder deren Verbesserung im Mittelpunkt steht, sondern persönliche oder berufliche Themen, welche die Menschen innerlich bewegen. Der Körper, Bewegung und spielerische Elemente werden dabei als Spiegel genutzt, um diese Themen und die dahinterliegenden Prozesse sichtbarer zu machen. Das besonders leichte und schnelle Lernen der dafür genutzten körperlichen Aktivitäten ist ein angenehmer und erwünschter Nebeneffekt. In erster Linie geht es aber darum, etwas über sich selbst zu lernen.

Damit ist inner game ein Ansatz, um Lern- und Veränderungsprozesse natürlich, verständlich und aus eigener Motivation zu initiieren.


Der Körper als Spiegel

Durch den Einsatz von bewegenden Elementen in meinen Trainings können Antworten gefunden werden auf Fragen die Lernen und Arbeiten wesentlich erleichtern, zum Beispiel:

  • Wie geht man mit Komplexität um und was ist die Kunst des Loslassens?
  • Was heißt es, einen Standpunkt einzunehmen, Spannung aufzubauen, um ein Ziel zu erreichen?
  • Wie kann man aus Abweichungen oder Misserfolgen lernen?
  • Wie findet man mehr Sicherheit im Umgang mit Unsicherheiten?
  • Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden?
  • wie kriege ich die Kurve?

So kann man zum Beispiel beim Jonglieren sowohl die Erfolgsfaktoren im Umgang mit komplexen Herausforderungen ableiten, als auch die Notwendigkeit bewusst machen, in solchen Situationen Prioritäten zu setzen. Es wird dabei verständlich, wie wesentlich innere und äußere Beweglichkeit und die Akzeptanz permanenter Veränderung in einem Lernprozess sind.

Beim Bogenschießen erkennt man, wie wichtig eine gute Vorbereitung und ein eindeutiger Standpunkt sind und wie viel Energie und Kraft man einsetzen muss, ohne den Bogen zu überspannen. Nachvollziehbar wird auch, wie wichtig ein eindeutiges Ziel ist, wie man sich mit ihm verbindet und wann der richtige Moment gekommen ist, loszulassen um zu treffen.

Der Einsatz bewegender Medien dient dazu, Themen aus dem eigenen (beruflichen) Leben zu beleuchten, andere Perspektiven zu eröffnen und alle Möglichkeiten zu mobilisieren, die man hat: Kopf, Herz, Hand oder Körper, Seele, Geist. Einfach ganzheitlich lernen! Das ist der Anspruch.


Wandercoaching

„Du kannst ein Problem nicht im selben Kontext lösen, in dem es entstanden ist”, sagte Albert Einstein und auch die alten Griechen wandelten umher, wenn sie sich mit wichtigen Fragestellungen beschäftigten. Dieser Kontextwechsel findet konkret statt – vom Sitzen in die Bewegung, vom Raum in die Natur.

Denn das Lösen von Problemen hat mit Lösen zu tun, mit Freiwerden, mit Abstand gewinnen. Dafür bietet sich die Bewegung in der Natur an. Hier löst man sich von strukturierter Zeit und begrenztem Raum und im Erleben der Natur findet man zu ganz anderen Lösungsmöglichkeiten. WanderCoaching verbindet professionelles Coaching mit dem Gehen in der Natur. Das Ziel ist, Wahlmöglichkeiten zu bekommen, handlungsfähig zu werden und anstehende Veränderungen gestalten zu können.

Beim WanderCoaching wird der ganze Organismus aktiviert und die Farben, Geräusche, Gerüche der Natur wirken erholsam auf die Psyche. Die Natur gibt Raum, Begrenzungen werden aufgehoben – man findet seinen Weg beim Gehen!

Siehe auch www.wandercoaching.de


Energie vor Tagesordnung

Ich folge der inneren Dynamik der Teilnehmer indem ich sie

  • frage, was ist
  • bewege, innerlich und äußerlich
  • beteilige, weil es um ihre Themen geht.

Dabei geht es in erster Linie darum einen Raum zu schaffen, in dem eine natürliche Lernbewegung entstehen kann und der Teilnehmer seine Erkenntnisse und seinen Weg selbst findet.

Er wird somit vom Teilnehmer zum Teilgeber!

Neben den folgenden Methoden setze ich situativ das ein, was zur Zielsetzung, dem Anliegen und den Rahmenbedingungen passt.